Für das Projekt: Archäologische Zone/Jüdisches Museum in Köln

Wir setzen uns dafür ein, dass das Kölner Haus und Museum der jüdischen Kultur am Ort jüdischen Lebens vom frühen bis ins späte Mittelalters errichtet wird.

Es soll den Anteil jüdischer Bürgerinnen und Bürger am Leben unserer Stadt, nicht nur vor der Vertreibung im Jahre 1424, sondern auch nach der Rückkehr zu Beginn des neunzehnten Jahrhunderts dokumentieren. Das Haus und Museum der Jüdischen Kultur wäre ein klares Bekenntnis zur gemeinsamen Geschichte – ein Signal, das nicht verschenkt werden darf. Köln hat die einmalige Chance, jüdisches Leben als wichtigen Teil der Stadtgeschichte und der städtischen Gegenwart darzustellen, einen Ort für Begegnung und kulturellen Austausch zu schaffen.

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Am 14. Juli 2011 hatte der Rat der Stadt die Verwaltung beauftragt, das Projekt “Archäologische Zone und Jüdisches Museums auf der Grundlage der Entwurfsplanung…” zu verwirklichen.

Im Mai 2013 ist unsere Initiative mit einem Offenen Brief an den Oberbürgermeister und die Fraktionen im Stadtrat an die Öffentlichkeit getreten:

“…Wir fordern den Rat der Stadt Köln auf, an seinem Beschluss festzuhalten – und die Stadtverwaltung, dafür zu sorgen, dass er möglichst rasch umgesetzt wird. Wir erwarten die umgehende Information der Öffentlichkeit durch die Stadt und den Landschaftsverband Rheinland über den Stand der konzeptionellen Überlegungen und Planungen sowie eindeutige zeitliche Perspektiven für deren Realisierung.”
Als erste haben unterschrieben: Brigitte Gensch, Tal Kaizman, Dr. Roland Kaufhold, Natalja Marschan, Otto Oetz, Monika Schmitz

Zum Offenen Brief ungekürzt

Vor der Ratsstitzung am 18. Juli haben wir den Offenen Brief mit ca 1450 Unterschriften an den Oberbürgermeister und an die Ratsfraktionen geschickt. In dieser Sitzung hat der Rat die Kooperation mit dem Landschaftsverband Rheinland (LVR) beschlossen. Die Stadt baut das Museum, der LVR erabeitet das Museumkonzept und wird das Museum betreiben.
Immer noch gibt es Versuche, das Projekt in der beschlossenen Form doch noch zu Fall bringen.
Wir setzen dagegen unsere Anstrengung zu zeigen, dass das Haus und Museum der jüdischen Kultur, anders als es eine lautstarke Kampagne erscheinen lassen will, in Köln gewollt wird.

 

Bethestiftung_02 Wir weisen auf die Spendenverdoppelungsaktion der Bethestiftung hin. Jeder auf das städtische Konto gespendete Euro wird verdoppelt, bis zur Gesamtsumme von 500 000 € (1 Mio €). Auch jede Spende ist ein gutes Argument für das Jüdische Museum.
Spendenquittung durch die Stadt Köln (auf Anforderung).

Die Kontodaten:
Empfänger:xxxxxStadt Köln Spenden
Konto-Nr.:xxxxxxx22222111xxxxxxxxxxxxxIBAN:xxxxxxxxxxDE45370501980022222111
BLZ:xxxxxxxxxxxx37050198xxxxxxxxxxxxxBIC:xxxxxxxxxx COLSDE33XXX
Bank:xxxxxxxxxxxSparkasse KölnBonn
Stichwort:xxxxxxJüdisches Museum

Mehr dazu auf dem von der Stadt Köln eingerichteten Web-Portal: Spendendoppel